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Die Blockflöte, auch Flauto dolce genannt, hat durch ihre einfache und unmittelbare Anblastechnik einen weichen und leicht modifizierbaren Klang. Jahrhunderte lang wurde sie im höfischen, kirchlichen und häuslichen Musikbereich verwandt, aus dem sie Ende des 18.Jahrhunderts verschwand. Um 1920 entdeckte man die Blockflöte als pädagogisches Instrument neu und verwendete sie als Kinderinstrument. Initiativen einzelner Blockflötisten sorgten für zeitgenössische Kompositionen und das Aufleben originalgetreuer Klangbilder aus Renaissance und Barock. So konnte sich die Blockflöte ihren Stellenwert als Konzertinstrument zurückerobern. Heute wird die Instrumentenfamilie (Sopranino-, Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte) solistisch und chorisch quer durch alle Stilrichtungen gespielt.
| Unterhaching: | Ute Kalmer, Claudia Jansen, Katrin Schünemann Kollegium |
| Neubiberg: | Claudia Jansen, Louisa Kindtner, Reinhard Klink, Monika Beck |
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Tierhörner, Jagdhörner oder Signalhörner kannte man schon lange, bevor es das (Wald-)horn gab, das heute gespielt wird. Erkennungsmerkmal ist seine kreisrunde Form mit nach unten gerichteter Stürze, deren Durchmesser beachtliche 30 cm misst. Im Gegensatz zu anderen Blechblasinstrumenten wird es in der Regel mit der rechten Hand gehalten, während die linke Hand die Ventile bewegt. Das vielseitig verwendete Instrument weist eine breite Farbskala auf, es kann melancholisch-lyrisch, aber auch fanfarenhaft klingen.
Neubiberg: András Kindtner
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Die Klarinette gehört zu den Holzblasinstrumenten. Sie besteht aus einem großen, schwarzen Rohr in das Löcher gebohrt und silberne Klappen befestigt sind. Man kann sie in 5 Teile zerlegen und auch wieder zusammenbauen: Mundstück, Birne oder Fässchen, Oberteil, Unterteil und Becher oder Stürze. Zur Tonerzeugung benötigt die Klarinette ein einfaches Rohrblatt, das auf dem Mundstück mit einer Blattschraube befestigt wird. Klarinettisten blasen Luft in das Instrument und bringen dadurch das Rohrblatt zum Schwingen und damit ihr Instrument zum Klingen. Der Tonumfang beträgt fast vier Oktaven. Sie hat einen sehr wandlungsfähigen Klang von sanft säuselnd, geheimnisvoll grummelnd, fröhlich singend bis unheimlich kreischend.
| Unterhaching: | Stefanie Greth |
| Neubiberg: | Martin Fredebeul, Markus Fees |
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Die Posaune gehört zur Familie der tiefen Blechblasinstrumente. Die Tonerzeugung geschieht durch die Vibration der Lippen. Diese Schwingungen werden über das Mundstück auf die Posaune übertragen und diese damit zum Klingen gebracht. Die Tonhöhe wird mit Hilfe des Zuges verändert. Durch das Herausziehen des Zuges wird der Ton tiefer. Eine Zuglänge hat sieben verschiedene Lagen und ermöglicht dadurch ein chromatisches Spiel. Die Posaune kann sowohl in der Klassik als auch Jazz gespielt werden.
Neubiberg: András Kindtner
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Die Querflöte hält man nicht wie eine Blockflöte vom Mund aus nach unten, sondern mit beiden Händen quer auf Mundhöhe, etwas oberhalb der Schulter. In manchen alten Geschichten heißt es sogar, die Götter selber hätten die Flöte erfunden, zum Beispiel der Gott Pan aus dem alten Griechenland, Osiris aus dem alten Ägypten oder Shiva aus Indien. Die moderne Querflöte hat Theobald Böhm aus München vor rund 180 Jahren entwickelt. Entstanden ist die Silberflöte, wie wir sie heute kennen. Die Flötenlöcher werden jetzt nicht mehr mit den Fingern direkt zugehalten, sondern von Klappen zugedeckt, die in einer komplizierten Technik miteinander verbunden sind.
| Unterhaching: | Friedrun Sternath, Katalin Remitzky, Hermann M. Schnabel |
| Neubiberg: | Louisa Kindtner, Reinhard Klink |
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Das Saxofon wurde von dem Belgier Adolphe Sax im Jahre 1840 erfunden und schließlich am 28. Juni 1846 in Frankreich patentiert. Es ist ein Blasinstrument und gehört zur Familie der Holzblasinstrumente. Ursprünglich für den Einsatz im Sinfonieorchester gedacht, fand es aber zunächst Anwendung in Marsch- und Militärkapellen, da zeitgenössische Komponisten das neue Instrument zunächst weitgehend ignorierten. Erst mit dem Aufkommen des Jazz begann der eigentliche Siegeszug dieses Instruments mit seinem sehr variablen Klang und einem großen dynamischen Umfang. Inzwischen ist es bei Konzert- und Tanzmusik eines der beliebtesten Soloinstrumente, und viele bekannte Solisten haben ihre eigenen Bands oder Combos gegründet.
| Unterhaching: | Stefan Schreiber |
| Neubiberg: | Martin Fredebeul |
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Die Trompete ist ein hohes Blechblasinstrument mit Kesselmundstück, die Mensur ist eng und die Bohrung überwiegend zylindrisch. Poetisch wird auch der Begriff Drommete verwendet, welcher erstmals in der Bibelübersetzung von Martin Luther vorkam, wobei damit eigentlich das Widderhorn (Schofar) gemeint war. Die Trompete wird im Jazz, Pop, und in der Klassik verwendet. Durch ihren strahlenden Ton spielt sie eine exponierte Rolle in verschiedenen Ensemblebesetzungen, doch auch solistisch wird sie sehr häufig eingesetzt.
| Unterhaching: | Karl Lehermann |
| Neubiberg: | Monika Beck, András Kindtner |






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